Der heutige Zinsentscheid der EZB wurde mit grosser Aufregung erwartet. Da die Wirtschaft in der Eurozone unter der Zinslast leidet, wurden Stimmen laut, die nach neun Zinsschritten eine Pause forderten. Da sich die Inflation im August mit 5.3 Prozent weiterhin auf konstant hohem Niveau befindet, muss die EZB einen weiteren Schritt unternehmen. Dementsprechend waren sich die Märkte sehr unschlüssig, wo die Reise hingeht. Mit dem 10. Schritt in Folge bestätigt Lagarde, was sie immer versprochen hat. Solange die Preisstabilität nicht in Reichweite ist, wird die EZB weitere Schritte unternehmen.
In sechs Tagen folgt die FED mit ihrem Entscheid – gemäss dem CME FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit bei 97 Prozent, dass die FED das Zielband bei 5.25 bis 5.50 belässt. Am 21. September ist die SNB an der Reihe. Anders als bei der FED sind die Märkte hinsichtlich des SNB-Entscheids noch sehr unsicher, ob sich der SNB-Leitzins auf 2.00 Prozent bewegen wird oder auf der Marke von 1.75 Prozent verharrt.
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Andreas Weber
CEO & Partner bei Corefinanz AG.